Spieler: Stefan „Huberov“ Huber

Spielernummer: 10

Jahrgang: 1977

Was steckt hinter deiner Spielernummer?

Nichts spezielles. Hinter der 10 kommt die 9 ;-). Meine damalige Freundin und Betreuerin der Uusis und ich gingen an jedes ZSC-Spiel und ich war damals ein ziemlicher Fan von Reto Stirnimann, rechter Flügel, welcher ebenfalls die Nummer 10 auf dem Shirt hatte. So hat es sich ergeben, als wir neue Shirts anfertigen liessen, dass ich auch eine Nummer auswählen konnte. Dies ist dann die Nummer 10 geworden. Einen speziellen Bezug zu der Nummer habe ich nicht mehr, aber wie meistens, alte Zöpfe kippt man nicht einfach aus dem Fenster ;-).

Wie bist du zum Eishockey gekommen?

Als kleiner Junge (6 jährig) bin ich viel mit meinem jüngeren Bruder (4 jährig, ebenfalls ehemaliger Uusi-Spieler) und meiner Mutter in Wallisellen Schlittschuh laufen gegangen. Nebenan trainierten die Eishockeyaner, zu denen wir immer „raufschauten“. Als dann die Ehrfurcht gewichen ist, versuchten wir unsere ersten Gehversuche. Die ersten 6 Jahre, also bis 12 Jährig, war ich, wie soll es anders sein ;-), rechter Flügel. Da ich schon immer den Hang zum Trainingsfaulen hatte, dachte ich, ach komm, steh doch ins Tor, ist viel easier. Musste mich dann vom Gegenteil überzeugen lassen, die Goalie- Trainings sind viel strenger. Da ging mir die Luft dann schneller aus. Nach 3 Jahren Goalie, also 9 Jahre aktiv Eishockey, habe ich dann die Schlittschuhe an den Nagel gehängt und mich meiner wilden Zeit gewidmet ;-). Zwischendurch gab es schon hie und da Spontaneinsätze, endgültig angefangen habe ich dann aber wieder mit 22, im 1999, als ich bei meinem damaligen und jetzigen Arbeitgeber, dem AWEL (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft, Baudirektion Kanton Zürich) angefangen habe zu arbeiten, wo die Uusis Ihren Ursprung haben. Genau genommen war es damals die AGW (Amt für Gewässerschutz) Mannschaft, aber mit dem Namenswechsel des Amtes ist auch der Namenswechsel der Mannschaft gekommen. Einige Dinosaurier aus der damaligen Zeit arbeiten übrigens immer noch beim AWEL und informieren sich bis heute, wie es denn mit der Mannschaft läuft.

Was fasziniert dich am Eishockey?

Ehrlich gesagt kann ich es nicht mal genau definieren. Vermutlich ist es die Summe des ganzen Sportes, die in mir dann die nötigen Emotionen auslösen ;-). Grundsätzlich aber schon die Mannschaft als ganzes, die es bei diesem Sport braucht. Eine Einzelsportart wäre für mich nie in Frage gekommen.

Wie sieht bei dir das Sommertraining aus?

Training? Nächste Frage ;-).
Ist bei mir ziemlich nötig und ja, ich probiere es weiterhin im Fitness-Studio. Optisch sieht man zwar noch nicht viel, aber spüren tue ich schon erste „Erfölgchen“ ;-).

Was machst du neben dem Eishockey?

Wenn mich nicht gerade meine 2 Kinder, Dorian und Mila, oder meine Frau Natalie (Kassier Uusis) in Beschlag nehmen, oder ich im Gewässerschutzlabor die Fläschchen schüttle, mache ich noch folgendes:

-  FCZ

-  DJ

-  Angeln

-  Achterbahnen fahren

-  Chillen, grillen, Bierchen killen ;-)

Was ist dein Vorsatz für die nächste Saison?

Vorsätze fasse ich grundsätzlich keine, auch nicht am Neujahr. Die sind, auf gut Deutsch, für’n’Arsch ;-). Was ich aber generell erreichen will ist, erneut mehr Tore als Roman zu schiessen ;-). Nein, ehrlich gesagt einfach grundsätzlich fitter werden und das „gefittete“ dann auch aufs Eis bringen. Sei es als Bandenhobel oder als Goalgetter, ist mir Wurst, Hauptsache, im Dienste des Teams.